Oskar Cöster

Der Verleger und Autor, promovierter Philosoph, prämierter Erzähler (Literaturpreis „Story 80“ für „die beste deutsche Kurzgeschichte), Insider in Bankwesen, Werbung und Journalismus, gibt mit den ebenso verblüffenden wie furiosen Auftakt zu einer eigenen Werkreihe, mit der DOC’S COMMUNICATIONS die Verlagssparte Philosophie erzählen – erzählend philosophieren.

Diese aktuelle Neuerscheinung – der vollständige Romantitel lautet INKASSIOPEIA. Der Mammon von Sankt Nimmerlein – ist kein Krimi wie tausend andere, sondern eine brillant erzählte, ebenso mitreißende wie aufwühlende Kriminal-Groteske über „das Ding an sich und wie man es dreht – und warum“.  Die Geschichte eines verbrecherischen Banker-Quartettes, die als Thriller in ganz individuelle menschliche Abgründe leuchtet, ist zugleich eine erzählte „Philosophie des Geldes“, die der Faszination des Mammons von der äußeren Erscheinung zum inneren Wesen, also zum Kern hin, folgt und im Einzelnen das Allgemeine, also das große Ganze, erkennt. Die Frage von Bertolt Brecht: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ wird darin auf überraschende Weise neu gestellt und ebenso spannend wie aufschlussreich beantwortet.

Der Autor Oskar Cöster wurde schon vor dem Abschluss seiner philosophischen Doktorarbeit Hegel und Marx als Literat gefeiert und mit dem Literaturpreis „Story 80“„die beste deutsche Kurzgeschichte“ ausgezeichnet. Als solche wählte eine hochkarätig besetzte Jury seine Erzählung ASSUAN  aus einem Wettbewerbsfeld von 2.174 Einsendungen eines Literaturwettbewerbs aus, der bundesweit sowie in Österreich und der Schweiz ausgeschrieben war. Die unabhängigen Juroren: Der Rowohlt-Verleger Dr. Heinrich-Maria Ledig-Rowohlt, der Literaturprofessor Dr. Peter Wapnewski, der Schriftsteller Peter Härtling und der Filmproduzent der Bavaria Studios Dr. Günter Rohrbach.

Während die Presse schon von einem kommenden Rowohlt-Autor Cöster berichtete, entschied sich der Preisträger, den erwarteten Roman vorerst nicht zu liefern, sondern zunächst seine Dissertation zu vollenden. Anscheinend im Vollgefühl eines ihm niemals ausgehenden „epischen Atems“ verzichtete er auch nach seiner Promotion für Jahre auf das doch fällige größere Erzählwerk. Und nicht nur das. Er machte auch keinen Gebrauch von der Option einer akademischen Laufbahn im Fach Philosophie (für die er sich mit seiner wissenschaftlichen Arbeit empfohlen hatte) – und ebenso wenig von der Möglichkeit einer Fortsetzung seiner bereits während des Studiums begonnenen publizistischen Arbeit als Essayist, Literaturkritiker und Lyriker. Und das alles für einen (längeren) Ausflug in die Kommunikationsbranche, der vom Creative Director in das dreigliedrige eigene Unternehmen DOC’S COMMUNICATIONS Werbeagentur, Finanzagentur, Verlag mündete.

Und hier findet schon der Wiederanschluss an Philosophie und Literatur statt. In der Funktion des Verlegers war Oskar Cöster auch als Autor zurück. Zunächst mit dem vielbeachteten und als „Werbebibel“ gepriesenen Essay Ad’Age – Der Himmel auf Erden.

Und nachdem er in dieser auf Michel de Montaigne zurückgehenden literarisch-philosophischen Gattung „Essay“ brilliert hatte, setzt Cöster jetzt auch mit dem endlich präsentierten längeren Erzählwerk, dem Roman INKASSIOPEIA, Zeichen. Wie es scheint, mit der ursprünglichen, vielleicht sogar noch gesteigerten Fabulierlust und Sprachvirtuosität. Dazu mit der Fähigkeit, seine „Helden“ in eine existentielle Grenzsituation zu führen, sie der doppelten Verführungsmacht des Geldes und der Liebe auszusetzen und dabei eine lebenspralle Charakterzeichnung mit einer präzisen Handlungsdramatik zu verbinden – im Ganzen ein kritisches Sittengemälde der Gesellschaft in einer erzählten „Philosophie des Geldes“.

Und für die nahe Zukunft fehlt es nicht an zündenden Ideen zu relevanten Themen der Zeit. Eine ganze Handvoll neuer, schon weit gediehener Projekte für die Buchreihe Philosophie erzählen – erzählend philosophieren ist unterwegs.

Weitere Verlagsobjekte sind also in Vorbereitung.

Und neue Autorinnen und Autoren werden hinzukommen. Herzlich willkommen!

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